Brände verursachen erhebliche Schäden und Kosten. Reichen Feuerlöscher und Brandschutztüren demnach aus? Eine Frage, die sich Brandschutz-Beauftragte immer öfter stellen, um effektiv und nachhaltig zu handeln. Ein umfangreiches Brandschutzkonzept ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.
Schmorende Kabel, erhöhte Temperaturen an Fördermotoren, Defekte an Kälte- und Klimaanlagen,… sind Beispiele für Brandursachen. Es gibt umfangreiche Studien, die sich mit dem Verhältnis zwischen Brandschutz-Maßnahmen und Kosten beschäftigen. Eine Quintessenz der Analysen ist, dass Investitionen in flammhemmenden Ansätzen langfristig die Ausgaben reduzieren und eine fortlaufende Produktion sicherstellen.
Laut Studie "Allianz Risk Barometer", erstellt von der Allianz Global Corporate & Specialty SE (AGCS), liegt im Bauwesen der durchschnittliche Verlust durch Betriebsunterbrechungen bei 2,2 Millionen Euro. Dieser ist um 36% höher als der direkte Sachschaden (1,6 Millionen Euro). Feuer und Explosion sind hier die Hauptursache.
Vor Brandgefahren ist keine Firma geschützt. Feuer in Verbindung mit Gas, Öl und diverser hochentflammbaren Flüssigkeiten beispielsweise, lösen enorme Schäden aus:
Verlust von Mitarbeiter*innen oder Stillstände in der Produktion inkl. verloren gegangener Kundenaufträge, … all das sind Beispiele, die Kosten in Millionenhöhe verursachen!
Gesetzliche Grundlagen des Brandschutzes
In Österreich gibt es verschiedene Brandschutzordnungen, die zu beachten sind:
Um Brände zu verhindern, flammhemmende Maßnahmen für einen vorbeugenden Brandschutz einzusetzen und optimal zu reagieren, ist ein Brandschutzkonzept hilfreich. Dieses umfasst neben der Auflistung von Feuerlöschern, Brandschutztüren und Brandschutztore drei grundlegende Aspekte für einen Brandschutzplan:
Funkenflüge, die beim Arbeiten wie Schweißen, Schneiden oder Schleifen auftreten, stellen ein erhebliches Brandrisiko dar. Sie erreichen bis mehrere Tausend Grad Celsius und entzünden leicht brennbares Material in nur wenigen Sekunden. Aufgrund ihrer extremen Hitze ist es äußerst wichtig, geeignete Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Eine Maßnahme sind feuerbeständige Arbeitsplatzmatten mit der Europäischen Brandschutzklassen-Zertifizierung EN13501-1. Fällt ein Funke von einer Maschine auf eine "schwer entflammbare" Gummimatte der Klassifizierung Bfl-s1*, führt dies zu einer sofortigen Erstickung der Flamme und Unterbindung von Rauchentwicklung.
Auch elektrostatische Entladungen stellen eine Gefahr für Menschen dar. Mit ESD-Arbeitsplatzmatten der Marke ERGOLASTEC® haben Funkenflüge keine Chance.
In Zusammenarbeit mit der Firma Geschenkschmiede Bernhofer in Österreich wurde das Verhalten der flammbeständigen Arbeitsplatzmatte ERGOLASTEC® fire aus dem Hause KRAIBURG MATTING SYSTEMS unter hohen Temperaturen (1025 °C) getestet. Ein beeindruckendes Ergebnis, sehen Sie selbst:
*Bfl-s1: „schwer entflammbar“ und „smoke“ für Unterbindung einer Rauchentwicklung
Brandschutz als strategischer Grundpfeiler