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Flammschutz in Produktionsumgebungen – Warum er heute unverzichtbar ist

Geschrieben von Ulrike Auer | 26.02.2026 10:47:47
In Industrie und Metallverarbeitung entscheidet der richtige Flammschutz über Sicherheit und Betriebskontinuität. Gesetzliche Vorgaben und steigende Sicherheitsanforderungen für Unternehmen setzen geprüfte Materialien voraus. Unternehmen müssen daher nicht Prozesse, sondern auch Arbeitsumgebungen so gestalten, dass Brandrisiken minimiert werden. Die richtigen Schutzlösungen sind der Anfang.  

 

Was bedeutet Flammschutz? 

Flammschutz bedeutet, Materialien so herzustellen oder zu behandeln, dass sie schwerer brennen. Flammschutz reduziert die Entzündbarkeit und verlangsamt die Ausbreitung von Feuer und Rauch und kann durch chemische Zusätze, Beschichtungen oder konstruktive Maßnahmen erreicht werden. Ziel ist es, Menschen und Gebäude zu schützen und im Brandfall mehr Zeit für die Rettung zu gewinnen. 

Flammschutzklasse: Das sollten Sie wissen

Im Flammschutz dominieren drei Begriffe: flammsicher, feuerhemmend und schwer entflammbar. Der Unterschied liegt im Feuerwiderstand: Flammsicher bedeutet umgangssprachlich sowas wie „brennt praktisch nicht“. Ein Material ist feuerhemmend, wenn es einem Brand für eine bestimmte Zeit standhält und die Brandausbreitung verzögert. Schwer entflammbar bedeutet, das Material lässt sich nur schwer entzünden und brennt langsamer weiter. Kurz:  

 

Flammschutz vs. Brandschutz 

Flammschutz und Brandschutz werden oft im gleichen Zusammenhang genannt, meinen aber Unterschiedliches: Flammschutz betrifft Materialien selbst, die so behandelt oder hergestellt werden, dass sie schwerer entflammbar sind oder Feuer langsamer ausbreiten lassen. Brandschutz ist eher als Oberbegriff zu verstehen: Er umfasst alle Maßnahmen, um Brände zu verhindern oder im Ernstfall Schäden zu begrenzen. Neben Flammschutz zählen dazu auch bauliche Maßnahmen, Rauchmelder, Löschanlagen, Evakuierungspläne und Explosionsschutz.  

 

Flammschutz in Produktionsumgebungen: Aktiv oder passiv?  

Flammschutz selbst lässt sich in aktiv und passiv unterscheiden. Aktiver Flammschutz setzt Maßnahmen oder Systeme ein, die bei einer Brandentstehung aktiv reagieren, um Feuer zu bekämpfen. Beispiele dafür sind Sprinkleranlagen, Löschmittel oder Feuerlöscher. Passiver Flammschutz hingegen bezieht sich auf das brennende Material selbst. Es wird so gestaltet, dass es Feuer widersteht oder die Ausbreitung verzögert, wie Brandschutzbeschichtungen, feuerfeste Wände oder schwer entflammbare Industrieböden.  

  • Aktiver Flammschutz bekämpft Feuer aktiv, zum Beispiel mit Sprinklern oder Feuerlöschern.
  • Passiver Flammschutz verzögert die Brandausbreitung durch Materialien oder Bauteile.

 

Flammschutz im Material: So sehen sichere Arbeitsplätze in der Metallindustrie aus  

Flammschutz kümmert sich nicht nur um das Ausmaß, das wir selbst wahrnehmen, sondern auch um die versteckten Gefahren, die im Hintergrund lauern: Rauch oder giftige Gase, die durch Elastomere und Kunststoffe entstehen können. Flammschutz ist hier also besonders wichtig, um ihre Entzündung zu verzögern, die Ausbreitung zu hemmen und Entzündungsquellen zu minimieren. In vielen Anwendungen wie Kabelisolierungen, Gehäusen oder Dämmstoffen sorgt der Flammschutz für erhöhte Produktsicherheit. Durch chemische Zusätze oder spezielle Beschichtungen sind sie besonders schwer entflammbar.  

 💡 Besonders im Kontext von Temperatur am Arbeitsplatz und Schweißen gewinnen Arbeitsschutz und der richtige Flammschutz zunehmend an Bedeutung.  

 

Zur Brandschutzklasse von Material: Physikalische und chemische Wirkmechanismen  

Zur Bekämpfung eines Brandes werden physikalische und chemische Methoden herangezogen. Physikalische Mechanismen kühlen das Material, verdünnen brennbare Gase oder bilden eine schützende Schicht, die das darunterliegende Material isoliert. Chemische Mechanismen stoppen das Feuer direkt oder lassen eine verkohlte Schicht entstehen, die das Material schützt.  

 

 

 

Diese Normen und Zertifizierungen bestehen die Flammschutzprüfung 

Für den Schutz von Menschen vor Hitze und Feuer gibt es verschiedene internationale und nationale Brandschutzauflagen. In Arbeitsbereichen mit Hitze, Funken oder Flammen ist geeignete Schutzkleidung entscheidend. Diese Normen legen fest, wie solch eine Schutzkleidung gestaltet, geprüft und genutzt werden muss, um ihren Träger zuverlässig zu schützen.  

 

 
 

 

 

Späne in der Metallbearbeitung: Diese Gefahren reduziert der Flammschutz    

In manchen Branchen ist besondere Vorsicht geboten: In der Metallverarbeitung entstehen bei Schweiß-, Schneid-, Laser- oder Plasmaprozessen Funken, heiße Metallspritzer und hohe Temperaturen. Hier ist der Schutz also besonders wichtig. Hitzebeständige Materialien verhindern Schäden an Maschinen und Werkstücken. Zusätzlich sichern Abdeckungen und Schutzbarrieren die einzelnen Arbeitsbereiche ab. Ziel ist es, die häufigsten Arbeitsunfälle in hitzeintensiven Produktionsbereichen zu vermeiden. So lässt sich das Risiko von Unfällen, Bränden und Verbrennungen kontrollieren und deutlich reduzieren . 

 

Flammschutzlösungen von KRAIBURG – für Arbeitsschutz in der Metallindustrie und Co.

Hitzeeinwirkung, Funkenflug, Rutsch- und Stolpergefahr. Die Liste an Gefahren ist lang. Die Arbeitsmatten von KRAIBURG liefern die Lösung: Bodenschutzmatten wirken gezielt gegen Funken, Hitze und Beschädigungen des Bodens, reduzieren so die Unfall- und Brandgefahr. Dadurch lassen sie sich problemlos ins bestehende Fabriklayout integrieren und unterstützen die Maschinensicherheit. Sie bestehen überwiegend aus robustem Gummi und Gummimischungen, die hohe mechanische Belastungen, Öl, Säuren oder andere Einflüsse aushalten. Sie sind in verschiedenen Varianten verfügbar und lassen sich flexibel an individuelle Arbeitsbereiche anpassen.  

 

Flammschutz für Ihre Produktionsumgebung: Vorteile langlebiger Arbeitsplatzmatten  

Durch ihre flammhemmenden Eigenschaften bieten die Arbeitsplatzmatten einen zuverlässigen Schutz gegen Funkenflug und reduzieren Brandrisiken am Boden. Sie schützen so den Untergrund vor Hitze- und Wärmeeinwirkung bei Schweiß- oder Schneidarbeiten. Die Bodenschutzmatten sind langlebig, wiederverwendbar und formstabil. Zusammengefasst können sie einiges: 

 

💡KRAIBURG bietet nicht nur Sicherheitslösungen an: Die Anti-Ermüdungsmatte im Test zeigt, wie sich die Gesundheit der Mitarbeiter durch deren Nutzung verbessert.  

 

 

Der Unterschied zu klassischem Brandschutzkonzept 

Im Gegensatz zum klassischen Flammschutzmittel wie Spritzschutz oder Schweißvorhang, die direkt am Arbeitsplatz oder am Werkstück angebracht werden, schützen Bodenschutzmatten primär den Bodenbereich vor Funken, Hitze und Beschädigungen. Sie funktionieren eher passiv: Ihre Materialeigenschaften sorgen für Schutz und sind eine flächige, wiederverwendbare Bodenabsicherung für Mitarbeiter in brand-kritischen Umgebungen wie der Industrie oder Produktion 

 

Unsere Zertifikate: Mit KRAIBURG ist die Flammschutzprüfung kein Problem 

KRAIBURG MATTING SYSTEMS ist im Bereich Flammsicherheit zertifiziert, was bestätigt, dass die Produkte wie ERGOLASTEC FIRE geprüfte Schutzfunktionen gegen Feuer und Hitze erfüllen (Bfl-S1). Die Zertifizierung umfasst Prüfungen wie die Materialprüfung nach internationalen Normen wie EN ISO 11925-2 und EN ISO 9239-1. Dadurch wird sichergestellt, dass KRAIBURG-Materialien zuverlässig schwer entflammbar sind und nur eine geringe Rauchgasentwicklung zeigen:

 

 

Flammschutz bedeutet Arbeitsschutz  

Flammschutz von KRAIBURG sorgt für Sicherheit in Industrie und Produktion. Mit den richtigen Lösungen sind Arbeitsbereiche zuverlässig vor Hitze und Funken geschützt. Die Matten vereinen Materialkompetenz, praktische Einsatzmöglichkeiten und modulare Flexibilität. Ihre Wiederverwendbarkeit erhöht die Nachhaltigkeit und macht sie langfristig vorteilhaft. Prozesssicherheit ist damit ein wichtiger Baustein für die Produktionslinien-Optimierung. KRAIBURGs Zertifizierung im Bereich Flammschutz bestätigt diese Qualität. Damit entsteht ein sicherer, effizienter und zukunftsorientierter Arbeitsplatz. 

 

 

 

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