Es gibt viele Faktoren, die eine psychosoziale Gefährdung am Arbeitsplatz bedingen und die Gefahr von Arbeitsunfällen, Erkrankungen und psychischen Belastungen erhöhen. Hier sind einige davon:
Psychische, physische und soziale Belastungen am Arbeitsplatz, besonders in der Produktion, ziehen häufig eine längerfristige Erkrankung der Beschäftigten nach sich – körperlich wie seelisch. Psychische Belastungen wie Stress, Angst und Burnout sind häufige Folgen, die die Resilienz verringern und die seelische Vulnerabilität erhöhen. Physische Belastungen bei der Arbeit, wie Rücken- und Gelenkbeschwerden sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen (MSE), resultieren oft aus einseitiger Bewegung und schlechter Ergonomie.
Durch psychosoziale Gefährdungen und Stressfaktoren im Betrieb steigt das Risiko von Arbeitsunfällen, da Ermüdung und verminderte Konzentration zu Verletzungen führen können. Diese Belastungen beeinträchtigen die Arbeitsleistung, führen zu Produktivitätseinbußen und steigenden Fehlzeiten. Das soziale Klima im Betrieb leidet, es kommt zu vermehrten Konflikten und einer höheren Mitarbeiterfluktuation. Fehlender Arbeitsschutz gegen psychosoziale Risiken verschärft diese Probleme, was die betriebliche Effizienz und die Mitarbeiterbindung weiter schwächt.
Für nachhaltige Verbesserungen am Arbeitsplatz sind gezielte Maßnahmen erforderlich, um sowohl die physischen als auch die psychischen Belastungen der Mitarbeiter*innen zu reduzieren. Insbesondere die Gesundheit älterer Arbeitnehmer ist ein fragiles Gut, das es zu bewahren gilt, etwa durch Lärmschutz am Arbeitsplatz oder Ergonomie, wovon auch jüngere Beschäftigte profitieren.
Fünf zentrale Hebel, darunter ergonomische Anpassungen, durchdachte Arbeitszeitgestaltung, soziale Unterstützung, gezielte Schulungen und optimierte Arbeitsbedingungen, spielen eine entscheidende Rolle dabei, die Arbeitsumgebung zu verbessern und das Wohlbefinden der Beschäftigten langfristig zu sichern.
Die Verantwortung des Arbeitgebers in Bezug auf die Gestaltung des Arbeitsplatzes liegt darin, sicherzustellen, dass die Arbeitsbedingungen den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Sicherheit sowie die Gesundheit der Mitarbeiter*innen gewährleistet sind. Dies beinhaltet die Identifikation von Gefährdungen, die Umsetzung von Schutzmaßnahmen, regelmäßige Überprüfungen der Arbeitsbedingungen und die Einbindung der Mitarbeiter*innen in den Gestaltungsprozess, um einen sicheren und gesunden Arbeitsplatz zu gewährleisten.
Arbeitsplatzmatten von KRAIBURG MATTING SYSTEMS dienen dem Arbeitsschutz an Steh- und Geharbeitsplätzen, unterstützen die betriebliche Gesundheitsförderung und bieten mehrere Vorteile zur Verringerung physischer Arbeitsbelastung:
Psychosoziale Belastungen wie Stress, Überforderung und unzureichende soziale Unterstützung beeinträchtigen das Wohlbefinden der Belegschaft und erhöhen das Risiko für körperliche und psychische Erkrankungen. Langfristig führen diese Belastungen zu Produktivitätseinbußen, höheren Fehlzeiten und einer verschlechterten Teamdynamik. Ein effektiver Arbeitsschutz, der psychosoziale Risiken gezielt anspricht, ist entscheidend für die Prävention von Arbeitsunfällen und langfristigen Gesundheitsschäden.