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Sicher arbeiten mit Gefahrstoffen: Ihr 5-Schritte-Plan für mehr Schutz im Betrieb

Geschrieben von Ulrike Auer | 18.03.2025 13:56:31

Von Gefährdungsbeurteilung bis Notfallplanung – So wird Arbeitsschutz zur Selbstverständlichkeit 

Ob im Labor, in der Werkstatt oder in der Produktion – Gefahrstoffe wie Säuren, Gase oder Ölgemische sind in der Industrie allgegenwärtig und haben bei unsachgemäßem Umgang schwere Folgen für Mensch und Natur. Ob gesundheitsschädlich, toxikologisch bedenklich oder kennzeichnungspflichtig – jeder, der mit chemischen Stoffen und Gemischen bei seiner Arbeit hantiert, muss die gesetzlichen Vorschriften und Schutzmaßnahmen kennen. Denn nur ein sicherer Umgang mit Gefahrstoffen schützt vor Kontamination, Unfällen und langfristigen Schäden. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen einen praxisnahen 5-Schritte-Plan, mit dem Sie und Ihr Team sicher arbeiten und gesetzliche Anforderungen einhalten. So wird Arbeitsschutz mit Gefahrstoffen nicht zur Last, sondern zur selbstverständlichen Sicherheitsroutine im Betrieb. 

 

Schritt 1:

Gefahr erkannt - Risiko gebannt!

Bevor es an den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen geht, muss erst einmal klar sein, womit man es überhaupt zu tun hat. Eine gründliche Gefährdungsbeurteilung ist der erste und wichtigste Schritt, um sicher mit Chemikalien zu arbeiten und Risiken zu minimieren. Denn nur, wer die Gefahren kennt, kann wirksame Schutzmaßnahmen für Gefahrstoffe treffen. 

 

 

Schritt 2:

Schulung & Unterweisung - Wissen schützt!

Ein sicherer Umgang mit Gefahrstoffen beginnt mit gut geschulten Mitarbeitern. Ohne das richtige Know-how wird der Betrieb schnell zur Gefahrenzone. Doch was macht eine effektive Unterweisung aus? 

 

Schritt 3:

Schutzschild hoch! Die richtige PSA für den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen

Beim sicheren Arbeiten mit Gefahrstoffen ist die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) deine letzte Verteidigungslinie. Doch welche Schutzmaßnahmen sind wirklich notwendig? Hier zählt nicht „einfach irgendwas tragen“, sondern passgenaue Sicherheit für die jeweilige Gefahrstoffklasse. 

 

 

 

 

Schritt 4:

Lagerung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen – so bleibt alles im grünen Bereich 

Die richtige Lagerung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen ist kein lästiger Papierkram – sie schützt Leben. Wer Gefahrstoffe im Betrieb handhabt, muss sich an klare gesetzliche Vorgaben halten. Ein falscher Umgang mit Chemikalien kann schwere Unfälle, Brände oder Umweltkatastrophen verursachen. 

 

Schritt 5:

Wenn’s brenzlig wird – Notfallplanung und richtige Reaktion bei Gefahrstoffaustritt 

Auch mit den besten Sicherheitsmaßnahmen kann es passieren: Ein Behälter kippt um, eine Leitung leckt – und plötzlich ist der Gefahrstoff da, wo er nicht hingehört. Jetzt zählt jede Sekunde… 

  • Notfallplan parat? Ein klar definierter Notfallplan gibt vor, wer was zu tun hat. Regelmäßige Schulungen sorgen dafür, dass im Ernstfall jeder weiß, was zu tun ist. 
  • Sofortmaßnahmen einleiten! Alarm auslösen, betroffene Bereiche absichern und gegebenenfalls evakuieren. Schutzausrüstung anlegen und Leckagen schnell eindämmen. 
  • Binden, Auffangen, Entsorgen! Spezielle Bindemittel oder Auffangsysteme verhindern, dass sich gefährliche Substanzen weiter ausbreiten. Wichtig: Die korrekte Entsorgung nicht vergessen! 

Sicherheit beginnt mit guter Vorbereitung – wer schnell und richtig handelt, kann Schlimmeres verhindern!  

 

 

Sicherer Arbeitsplatz: Arbeitsplatzmatten als unsichtbare Helden im Umgang mit Gefahrstoffen 

Die Sicherheit am Arbeitsplatz wird oft durch unsichtbare Helfer gewährleistet – spezialisierte Arbeitsplatzmatten gehören genau dazu. Sie bieten nicht nur Komfort, sondern auch entscheidende Schutzfunktionen, insbesondere wenn es um den Umgang mit Gefahrstoffen geht. Diese Bodenschutzmatten sind wahre Sicherheitsgaranten, die viele Risiken mindern und den Arbeitsalltag erheblich sicherer machen. 

 

Flammen- & ölbeständige Matten – Schutz in Extremsituationen 

In Umgebungen, in denen mit potenziell gefährlichen Stoffen gearbeitet wird, sind flammenbeständige und ölbeständige Gesundheitsmatten unverzichtbar. Sie verhindern nicht nur das schnelle Ausbreiten von Feuer, sondern absorbieren auch Flüssigkeiten wie Öl, die in Produktionsprozessen oder bei Wartungsarbeiten austreten können. Diese Matten bieten eine zusätzliche Schutzschicht, die das Risiko von Brandverletzungen oder Bodenverschmutzungen minimiert. In unseren YouTube-Videos zeigen wir Ihnen, wie sich die Matten in realistischen Brand- und Öltests bewähren. 

 

 

Rutschfeste Matten – Mehr Grip, weniger Risiko  

Der Umgang mit Gefahrstoffen bringt immer das Risiko des Verschüttens und Auslaufens mit sich. In solchen Momenten zählt jede Sekunde, um Unfälle zu vermeiden. Rutschfeste Matten sorgen dafür, dass die Gefahr von Ausrutschen und Stürzen erheblich reduziert wird, selbst wenn Flüssigkeiten verschüttet werden. Ihre spezielle Oberfläche sorgt für sicheren Halt, sodass Mitarbeitende auch in kritischen Momenten stabil bleiben und sich sicher bewegen können. 

 

 

Schützen Sie Ihre Mitarbeiter!  

Sicherheitsmatten sind ein oft unterschätzter, aber effektiver Bestandteil eines sicheren Arbeitsumfeldes. Sie schützen nicht nur vor direkten Gefahren, sondern sorgen als Anti-Ermüdungsmatten auch für eine ruhige und konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Lassen Sie sich noch heute von unseren Experten beraten, um die passende Arbeitsplatzmatte für Ihr Unternehmen auszuwählen. Ihr Team wird es Ihnen danken – für mehr Sicherheit und ein angenehmeres Arbeitsumfeld! 

 

 

 

Fazit: Ihr Plan für den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen 

Für Gefahrstoffe sind der sichere Umgang einschließlich entsprechendem Arbeitsschutz in jedem Betrieb unerlässlich. Durch klare Schutzmaßnahmen, Schulungen und geeignete Notfallpläne kann das Risiko von Unfällen drastisch gesenkt werden. So wird Arbeitsschutz nicht nur zur gesetzlichen Pflicht, sondern auch zur Verantwortung jedes Einzelnen für die Sicherheit der gesamten Belegschaft. 

 

 

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