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Arbeitssicherheitsbeauftragter: Aufgaben umfassen Sicherheit, Gesundheit und Prävention

Geschrieben von Ulrike Auer | 21.03.2025 08:46:19

Sicherheitsbeauftragter schützt Mitarbeiter und optimiert die Sicherheitskultur im Betrieb

Ein umgestürzter Stapler, eine defekte Schutzeinrichtung oder rutschige Böden – oft sind es kleine Nachlässigkeiten, die zu schweren Unfällen führen. Genau hier kommt ein Arbeitssicherheitsbeauftragter ins Spiel: Zu seinen Aufgaben gehört, dass Sicherheitsstandards eingehalten, Gefahren frühzeitig erkannt und Mitarbeiter sensibilisiert werden. Doch was macht ein Sicherheitsbeauftragter genau, und welche Rechte und Pflichten bringt diese verantwortungsvolle Position mit sich? Von der Kontrolle der Arbeitsmittel bis hin zur Schulung der Kollegen – die Aufgaben, die ein Arbeitssicherheitsbeauftragter im Betrieb erledigt, sind vielfältig und gesetzlich geregelt. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Aufgaben der Sicherheitsbeauftragte im Betrieb hat, welche gesetzliche Grundlage gilt und warum diese Rolle für jedes Unternehmen unverzichtbar ist. 

 

Was ist ein Arbeitssicherheitsbeauftragter und welche Aufgaben hat er?

Ein Arbeitssicherheitsbeauftragter (auch Sicherheitsbeauftragter genannt) ist qua Definition ein wichtiger Akteur im Betrieb, wenn es um die Einhaltung von Sicherheitsstandards und den Schutz der Mitarbeiter geht. Er unterstützt die Geschäftsleitung und Belegschaft dabei, Unfälle zu vermeiden und die gesetzlichen Vorgaben im Arbeitsschutz umzusetzen. Doch welche Aufgaben hat ein Sicherheitsbeauftragter konkret? 

 

Gesetzliche Grundlage: Wozu ist ein Sicherheitsbeauftragter verpflichtet?

Ein Sicherheitsbeauftragter ist ein zentraler Akteur im Arbeitsschutz. Seine Aufgaben sind klar im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), den Unfallverhütungsvorschriften (UVV) und weiteren Normen definiert. 

 

Gesetzliche Vorschriften und Normen

Die gesetzliche Grundlage für die Arbeitssicherheitsbeauftragten ergibt sich aus: 

  • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) – Verpflichtung des Arbeitgebers, sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen 
  • Sozialgesetzbuch VII (SGB VII) – Regelungen zur Unfallverhütung und Prävention 
  • DGUV Vorschrift 1 – Pflichten und Mitwirkung im betrieblichen Arbeitsschutz 

Diese Gesetze und Vorschriften legen fest, welche Aufgaben der Sicherheitsbeauftragte im Betrieb hat. Dazu gehört vor allem, Gefahrenquellen zu erkennen, Sicherheitsmängel zu melden und die Einhaltung von Schutzmaßnahmen zu unterstützen. 

 

Haftung und Verantwortung 

Ein weit verbreiteter Irrglaube: Der Sicherheitsbeauftragte trägt keine direkte rechtliche Verantwortung für Arbeitsunfälle oder Verstöße – diese bleibt beim Arbeitgeber. Dennoch hat er eine wichtige Rolle: 
  • Melden statt Schweigen: Werden Sicherheitsmängel nicht kommuniziert, kann das arbeitsrechtliche Konsequenzen haben.
  • Vorbildfunktion: Sicherheitsstandards aktiv fördern und Mitarbeiter sensibilisieren. 
  • Keine Weisungsbefugnis: Der Sicherheitsbeauftragte gibt Hinweise, entscheidet aber nicht über Maßnahmen. 

 

Ein wichtiges Bindeglied im Arbeitsschutz

Ein Sicherheitsbeauftragter ist ein unterstützendes Bindeglied zwischen Belegschaft und Führungsebene. Die Definition des Sicherheitsbeauftragten macht klar: Er trägt zur Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen bei, aber haftet nicht für Verstöße anderer. Trotzdem trägt er eine hohe Verantwortung für die Sicherheitskultur im Unternehmen. 

 

 

 

5 Tipps zur praktischen Umsetzung im Arbeitsalltag

Ein Arbeitssicherheitsbeauftragter hat die wichtige Aufgabe, Sicherheitsstandards im Unternehmen zu fördern und zu überwachen. Doch wie gelingt das in der Praxis? Hier sind fünf praxisnahe Tipps, um die Rolle effektiv auszufüllen: 

 

 

 

 

Arbeitsschutzbeauftragter als Treiber von Innovationen 

Der Arbeitssicherheitsbeauftragte ist weit mehr als ein Regelhüter – mit seinen Aufgaben und Pflichten ist er zugleich ein Innovationsmotor für Unternehmen. Indem er proaktive Sicherheitsstrategien entwickelt, identifiziert er frühzeitig Risiken und verwandelt sie in Chancen für effizientere Prozesse und neue Technologien. Die Schaffung einer gelebten Sicherheitskultur fördert nicht nur die Akzeptanz von Schutzmaßnahmen, sondern auch eine offene Fehlerkultur, die kreative Lösungsansätze ermöglicht.  

 

Was ist ein Sicherheitsbeauftragter? Verbindung von Arbeitsschutz und Fortschritt 

Ein Sicherheitsbeauftragter im Unternehmen trägt die Verantwortung für die Einhaltung der gesetzlichen Grundlagen wie auch für die kontinuierliche Verbesserung des Sicherheitsstandards durch moderne Technologien und optimierte Abläufe. So wird er zum Treiber von Innovationen, der Arbeitsschutz und Fortschritt nachhaltig verbindet.  

 

Arbeitsplatzmatten als Maßnahme im Sicherheitskonzept

Arbeitsplatzmatten sind ein einfaches, aber effektives Element im Sicherheitskonzept eines Unternehmens und unterstützen das Risikomanagement in der Industrie. Sie reduzieren Risiken wie Stolpergefahr durch rutschfeste Oberflächen und abgeschrägte Kanten, die Unfälle verhindern. Gleichzeitig verringern Anti-Ermüdungsmatten die Belastung durch langes Stehen, was Rücken- und Gelenkprobleme vorbeugt und die Ergonomie am Arbeitsplatz fördert. 

 

 

Schutz bei extremem Lärm oder hohen Temperaturen

Für das Risikomanagement in der Industrie und die Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz bieten Matten eine wichtige Unterstützung in der betrieblichen Präventionsarbeit. Sie verbessern nicht nur das Wohlbefinden, sondern tragen auch zur Arbeitssicherheit im Betrieb bei. In speziellen Bereichen mit extremen Temperaturen oder Lärm bieten spezialisierte Matten, wie z.B. ESD-Matten oder Gesundheitsmatten, zusätzlichen Schutz. 

 

Integration von ergonomischen Matten in das Sicherheitskonzept

Durch die Integration von ergonomischen Matten in das Sicherheitskonzept wird die PSA in der Arbeitssicherheit effektiv unterstützt und Explosionsschutz sowie andere Sicherheitsaspekte berücksichtigt. 

 


 

 

Arbeitssicherheitsbeauftragter steigert Sicherheit im Betrieb

Der Arbeitssicherheitsbeauftragte spielt eine zentrale Rolle bei der Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen und der Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz. Durch gezielte präventive Arbeit sorgt er für den Schutz der Mitarbeiter, minimiert Stolpergefahren und reduziert gesundheitliche Belastungen. Er unterstützt das Risikomanagement in der Industrie und fördert die Einhaltung von Sicherheitsstandards. So trägt er maßgeblich zur Arbeitssicherheit im Betrieb und zur Steigerung des Wohlbefindens der Belegschaft bei. 

 

 

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